Alles gut gekühlt

Im Camping-Kühlschrank bleiben Lebensmittel länger frisch und das Feierabendbier kommt schön kühl auf den Tisch. Für Reisemobile, Kastenwagen und Caravans gibt es zwei Betriebsarten für Kühlschränke: Absorber, die auch mit Gas kühlen können und
Kompressor-Geräte, die nur mit Strom laufen. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile, die es abzuwägen gilt.

Vielfältig im Betrieb ist der Absorber. Er kommt mit der geringen 12V-Bordspannung ebenso zurecht wie mit Landstrom. Außerdem kühlt er im Gasbetrieb, wenn das Wohnmobil zwischendurch länger geparkt wird. Wer häufig mit Gas kühlt, sollte einmal jährlich den Brenner vom Fachbetrieb reinigen lassen. Für Arbeiten an Gas und Strom ist Sachkunde gefragt, das gilt natürlich auch für den Kühlschrank.

Weil der Absorber keinen Motor hat, läuft er praktisch geräuschlos. Damit der Kühlmittelkreislauf effizient arbeitet, sollte das Fahrzeug möglichst waagerecht stehen. Bei hohen Außentemperaturen über 35 Grad kommt die Kühlleistung systembedingt an ihre Grenzen. Man kann die Luftzirkulation mit einem Ventilator verbessern und die Lüftungsgitter außen am Fahrzeug sauber halten.

Wohnmobilbesitzer, die überwiegend im Süden Urlaub machen, entscheiden sich oft für einen Kompressorkühlschrank. Er funktioniert wie sein großer Bruder zuhause, hier wird alles gut gekühlt, unabhängig von der Außentemperatur. Ganz geräuschlos geht das nicht, obwohl die Kompressortechnik sehr verbessert wurde. Im Nachtmodus läuft die Kühleinheit besonders geräuscharm, so werden selbst empfindsame Naturen kaum noch
gestört.

Der Kompressorbetrieb braucht mehr Strom von der Bordbatterie, die entsprechend groß dimensioniert sein sollte. Das gilt besonders für die großen Geräte mit 140 Liter Fassungsvermögen und für die Kühl-Gefrier-Kombinationen. Zur Unterstützung der Batterie kann eine Solaranlage sinnvoll sein, die Strom liefert, wenn das Fahrzeug ohne Landstrom in der Sonne steht.

In allen Fragen zum Campingkühlschrank beraten wir Sie gern.

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